Ruhestand
14. August 2026
9 Min. Lesezeit

Finanzielle Freiheit in Frankreich: PEA statt Depot?

Kurzfassung

Frankreich kennt drei steuerliche Hüllen für langfristiges Sparen, jede für eine andere Aufgabe gebaut. Der PEA ist eine reine Aktienhülle, die Stillhalten belohnt und streng vorschreibt, was hinein darf. Die assurance vie ist der flexible Anlagemantel eines Versicherers, dessen Vorteil mit dem Alter des Vertrags wächst. Der PER liefert den Steuerabzug heute und sperrt das Geld bis zur Rente, also genau das Muster, das deutsche Sparer aus der Basisrente kennen. Dieser letzte Punkt entscheidet alles für jeden, der früh aufhören will: Geld, an das Sie in den Brückenjahren nicht herankommen, finanziert keinen frühen Ausstieg. In der Praxis endet fast jeder Plan als Mischung, mit einem gewöhnlichen compte-titres daneben für alles, was der PEA ablehnt. Sätze und Freibeträge ändern sich, prüfen Sie den Stand auf impots.gouv.fr, bevor Sie sich festlegen.

Paper envelopes in shades of beige, brown and grey arranged flat on a pale surface.
France really does call them enveloppes fiscales, and the envelope you choose decides when the money comes back, not what it earns.

Wer in Deutschland auf finanzielle Freiheit spart, denkt in einem einzigen Behälter: dem Depot. Ein Broker, ein Verrechnungskonto, ein ETF-Sparplan, fertig. In Frankreich läuft es umgekehrt. Dort entscheiden Sie zuerst, in welche steuerliche Hülle das Geld wandert, und erst danach, was darin liegt. Drei dieser Hüllen prägen praktisch jeden französischen Sparplan: der PEA, die assurance vie und der PER. Wer vor der gesetzlichen Rente aufhören will, trifft mit dieser Wahl eine wichtigere Entscheidung als mit der Fondsauswahl.

Eine Hülle ist ein Behälter, keine Geldanlage

Der französische Begriff lautet enveloppe fiscale, wörtlich Steuerhülle, und er ist ehrlich. Eine Hülle regelt drei Dinge: was Sie hineinlegen dürfen, was beim Herausnehmen passiert und wie der Gewinn besteuert wird, sobald er die Hülle verlässt. Was Sie verdienen, regelt sie nicht. Derselbe weltweit anlegende Aktienfonds kann in einem PEA liegen, in einer assurance vie oder in einem gewöhnlichen Wertpapierdepot, und er enthält in allen drei Fällen dieselben Unternehmen. Auch das deutsche Depot ist eine Hülle, nur eine mit sehr wenigen eigenen Regeln: Abgeltungsteuer, Vorabpauschale und Teilfreistellung laufen dort weitgehend automatisch ab, weil die Depotbank den Abzug übernimmt. Diese Bequemlichkeit gibt es in Frankreich so nicht. Legen Sie deshalb zuerst Ihre Asset-Allocation fest und fragen Sie erst dann, welche Hülle sie überhaupt aufnehmen kann. Andersherum landen Sie bei einem Depot, das ein Produktprospekt geformt hat und nicht Ihr Plan.

Der PEA belohnt Stillhalten

Der Plan d'Épargne en Actions, kurz PEA, ist eine reine Aktienhülle, die Sie bei einer französischen Bank oder einem Broker eröffnen. Voraussetzung ist der steuerliche Wohnsitz in Frankreich, von Deutschland aus bekommen Sie ihn also nicht. Innerhalb des PEA löst der Handel nichts aus. Sie können morgens einen Fonds verkaufen und nachmittags einen anderen kaufen, ohne dass Steuern anfallen, denn der steuerliche Vorgang ist die Entnahme, nicht der Trade. Wie diese Entnahme behandelt wird, verbessert sich, sobald der Plan eine bestimmte Mindestlaufzeit hinter sich hat, gerechnet ab dem Tag der Eröffnung. Wer vorher Geld herausnimmt, löst den Plan auf, bis auf wenige Ausnahmen wie den Verlust des Arbeitsplatzes oder Invalidität, und die mühsam aufgebaute Laufzeit ist mit ihm weg. Ist die Mindestlaufzeit erreicht, sind Teilentnahmen möglich, ohne dass der Plan endet, und Sie dürfen weiter einzahlen, eine Änderung aus dem PACTE-Gesetz. Die französischen Sozialabgaben auf Kapitalerträge, die prélèvements sociaux, werden beim Herausnehmen trotzdem fällig. Mit den deutschen Sozialversicherungsbeiträgen auf den Lohn haben sie nichts zu tun, es ist schlicht eine zweite Abgabe auf den Gewinn neben der Einkommensteuer. Der Punkt, den Neulinge übersehen: Die Uhr gehört dem Plan, nicht dem Geld darin. Deshalb eröffnen viele Franzosen sehr früh einen PEA mit einem symbolischen Betrag, nur damit die Uhr läuft. Der Ausdruck dafür lautet prendre date.

Die Einschränkung des PEA ist geografisch. Erlaubt sind Aktien von Unternehmen aus der Europäischen Union und dem übrigen Europäischen Wirtschaftsraum sowie Fonds, die genug davon halten. Ein physisch replizierender ETF auf den S&P 500 kommt nicht hinein, Anleihen ebenso wenig. Dazu kommen eine Obergrenze für die Summe aller Einzahlungen und eine Schwesterhülle für kleine und mittlere Unternehmen, der PEA-PME. Die Fondsbranche löst das Geografieproblem mit synthetischen ETFs: Der Fonds hält physisch einen Korb zulässiger europäischer Aktien und tauscht dessen Wertentwicklung über einen Swap mit einer Bank gegen die des beworbenen Index. So kommt weltweite oder amerikanische Aktienanlage doch in einen PEA. Zulässig ist das und weit verbreitet, nur hängt Ihre Wertentwicklung damit zusätzlich an der Zahlungsfähigkeit der Bank, die den Swap stellt. Im Deutschen heißt das Kontrahentenrisiko. Lesen Sie das Basisinformationsblatt des Fonds, statt anzunehmen, es handle sich um dasselbe Produkt wie der physische ETF aus Ihrem deutschen Depot.

Die assurance vie ist nicht die deutsche Kapitallebensversicherung

Der Name führt deutsche Leser zuverlässig in die Irre. Wer das Wort Lebensversicherung hört, denkt an eine Kapitallebensversicherung mit hohen Abschlusskosten und langer Bindung. Die assurance vie ist etwas anderes: ein Anlagemantel, den ein Versicherer führt, und der Standardbehälter für langfristiges Sparen in Frankreich. Ihr Geld ist darin nicht gesperrt. Einen rachat partiel, also eine Teilentnahme, können Sie grundsätzlich jederzeit verlangen. Besser wird mit der Zeit nicht der Zugriff, sondern die Besteuerung: Der Gewinnanteil einer Entnahme wird günstiger behandelt, sobald der Vertrag alt genug ist. Diese antériorité fiscale hängt am Vertrag und nicht am Guthaben, genau wie beim PEA. Auch hier ist es üblich, früh einen Vertrag mit einer kleinen Summe zu eröffnen und ihn erst Jahre später über versements programmés zu füttern, den französischen Sparplan.

Zwei weitere Eigenschaften zählen. Innerhalb des Vertrags dürfen Sie zwischen den angebotenen Fonds umschichten, ohne die Hülle zu verlassen und ohne dass dieser Wechsel als Verkauf zählt. Die Franzosen nennen so einen Fondswechsel arbitrage, und das führt deutsche Leser leicht in die Irre: Gemeint ist keine Arbitrage im Sinne des Ausnutzens von Kursunterschieden, sondern schlicht eine Umschichtung. Der Unterschied zum Depot ist handfest. Verkaufen Sie in Deutschland einen ETF, um einen anderen zu kaufen, ist das eine Veräußerung, und die Bank führt Abgeltungsteuer auf den Gewinn ab. Innerhalb der assurance vie entfällt dieser Posten, was jedes Rebalancing billiger macht. Dazu kommt die clause bénéficiaire, die festlegt, wer das Geld im Todesfall bekommt. Sie folgt einer eigenen Systematik und nicht dem allgemeinen Erbrecht, ähnlich dem Bezugsrecht einer deutschen Lebensversicherung, das ebenfalls am Nachlass vorbeiläuft. Wie das Ergebnis ausfällt, hängt unter anderem vom Alter bei Zahlung der Beiträge ab. Für Erbfälle mit Bezug zu beiden Ländern gilt ein eigenes deutsch-französisches Abkommen zur Erbschaftsteuer, und wie eine assurance vie darunter behandelt wird, beantwortet kein Ratgeber, sondern ein Notar oder ein Fachanwalt für Erbrecht.

Fonds euros und unités de compte verhalten sich völlig unterschiedlich

Eine assurance vie bietet meist beides an. Der fonds euros ist der garantierte Teil, getragen vom Versicherer, überwiegend in Anleihen investiert, mit einer Verzinsung, die er jedes Jahr neu festlegt. Was einmal gutgeschrieben ist, kann Ihnen niemand wieder wegnehmen. Die französische Branche nennt diese Sperrklinke effet cliquet, und wer eine deutsche Klassikpolice kennt, kennt das Prinzip aus der laufenden Überschussbeteiligung. Unités de compte sind dagegen marktabhängige Anteile: Fonds, ETFs, oft auch Immobilienfonds, die in Frankreich SCPI heißen. Ihr Wert schwankt, und der Vertrag sagt offen, dass der Versicherer die Zahl der Anteile garantiert, nicht deren Wert. Eine strukturelle Eigenheit sollten Sie kennen. Auf Gewinne im fonds euros werden die Sozialabgaben in der Regel jährlich bei der Gutschrift fällig, auf unités de compte dagegen erst bei der Entnahme. Geld, das jedes Jahr abfließt, verzinst sich nicht weiter. Deutsche Anleger kennen genau diesen Effekt aus der Vorabpauschale, die im Depot ebenfalls Liquidität abzieht, bevor überhaupt etwas verkauft wurde.

Der PER: Steuerabzug heute, gesperrt bis zur Rente

Der Plan d'Épargne Retraite, ebenfalls ein Kind des PACTE-Gesetzes, hat die älteren französischen Altersvorsorgeprodukte abgelöst. Einzahlungen dürfen Sie innerhalb einer persönlichen Jahresgrenze vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen, das Sparen senkt also die Steuer des laufenden Jahres. Im Gegenzug ist das Geld bis zur Rente gesperrt, und was am Ende herauskommt, wird dann besteuert. Eine Verschiebung, kein Geschenk. Ob sie sich für Sie lohnt, hängt daran, ob Ihr Steuersatz im Ruhestand niedriger ausfällt als der, den Sie heute vermeiden, und das ist eine Vermutung über Ihr eigenes späteres Leben, keine Rechnung. Deutsche Sparer kennen das Muster aus der Basisrente, meist Rürup-Rente genannt, und aus der Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge: Abzug heute, Besteuerung später, kein vorzeitiger Zugriff. Die Ähnlichkeit hat allerdings Grenzen. Eine Rürup-Rente fließt ausschließlich als lebenslange Rente, beim PER ist am Ende auch eine Auszahlung als Kapital vorgesehen. Auch die französische Sperre hat Türen, aber schmale. Der Kauf der selbst genutzten Hauptwohnung zählt dazu, dazu eine abschließende Liste harter Ereignisse: Invalidität, der Tod des Ehepartners oder des PACS-Partners (der PACS ist die französische eingetragene Partnerschaft), Überschuldung, das Ende des Anspruchs auf Arbeitslosengeld, die gerichtliche Liquidation eines selbstständigen Betriebs. Freiwillig früher aufzuhören steht nicht darauf. Das ist die wichtigste Tatsache in diesem Text.

A gilded statue on a stone column stands before Parisian apartment buildings and the base of the Eiffel Tower.
Paris rewards patience, and so does the assurance vie, whose tax advantage grows with the age of the contract.

Die Brücke zwischen letztem Gehalt und erster Rente

Wer FIRE in Frankreich verfolgt (in der deutschen Szene heißt das meist Frugalismus, oder man will einfach Privatier werden), läuft in dieselbe Wand. Sie hören zu einem Zeitpunkt auf, den Sie selbst wählen. Die gesetzliche Rente kommt viel später. Dazwischen leben Sie ausschließlich von Vermögen, an das Sie tatsächlich herankommen. Diese Strecke ist die Brücke, und sie ist meist der längste und empfindlichste Teil des ganzen Plans. Ein PER trägt davon keinen einzigen Euro. Das dreht die übliche Beratung um: Für den normalen Sparer ist der Abzug attraktiv und die Sperre sogar nützlich, weil sie ihn vor sich selbst schützt. Für jemanden, der früh aufhört, nimmt dieselbe Sperre das Geld genau aus den Jahren heraus, die es gebraucht hätten. Die mildere Variante, Coast FIRE, bei der Sie die Einzahlungen einstellen, das Vermögen weiter wachsen lassen und nebenbei noch etwas verdienen, verträgt sich mit einer gesperrten Hülle deutlich besser, weil die Brücke kürzer ist und teilweise aus Arbeit bezahlt wird.

Das compte-titres ist kein Notnagel

Das compte-titres ordinaire ist das französische Gegenstück zum deutschen Depot: keine steuerliche Vergünstigung, keine Wartezeit, keine Obergrenze. Französische Sparer behandeln es deshalb als letzte Wahl. Für einen frühen Ausstieg verdient es mehr Respekt. Es nimmt auf, was der PEA ablehnt, also nichteuropäische Aktien, Anleihefonds, was immer Sie wollen. Die Besteuerung folgt dem allgemeinen Regime für Kapitaleinkünfte, und in diesem Regime wird die Behandlung nicht besser, nur weil Sie lange gehalten haben. Genau diese Vorhersehbarkeit braucht eine Brücke: ein Konto, das Sie in einem unangenehmen Jahr anzapfen können, ohne dabei eine Uhr zu zerstören, an der Sie zehn Jahre gebaut haben.

Aus Deutschland zugezogen: erst der Wohnsitz, dann die Hülle

Für Deutsche ist die Reihenfolge der praktisch wichtigste Punkt des ganzen Themas. Ein PEA setzt den steuerlichen Wohnsitz in Frankreich voraus, und Ihr deutsches Depot verwandelt sich beim Umzug nicht in eine französische Hülle. Erst klärt sich die steuerliche Ansässigkeit, dann eröffnen Sie überhaupt etwas. Wer beide Länder im Blick behalten muss, stößt schnell auf das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich, das regelt, welcher Staat welche Einkunftsart besteuern darf. Ein Freistellungsauftrag bei der deutschen Depotbank verliert seinen Sinn, sobald Sie in Deutschland nicht mehr unbeschränkt steuerpflichtig sind. Wer wesentliche Anteile an einer Kapitalgesellschaft hält, sollte vor dem Umzug die Wegzugsbesteuerung nach dem Außensteuergesetz prüfen lassen, dessen Wortlaut auf gesetze-im-internet.de steht. Und Rentenansprüche wandern nicht mit: Was Sie in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben, zahlt später Deutschland aus, zu deutschen Altersgrenzen. Ihre Brücke wird dadurch eher länger als kürzer.

Wie die Schichten zusammenpassen

Denken Sie in der Reihenfolge, in der Sie das Geld brauchen, nicht in der Reihenfolge, welche Hülle am cleversten aussieht. Was bald fällig werden könnte, bleibt langweilig und erreichbar. Die Brückenjahre bezahlen Sie aus Behältern, die sich ohne Strafe öffnen lassen, in der Praxis also aus dem compte-titres, aus Teilentnahmen der assurance vie und aus einem PEA, der seine Mindestlaufzeit hinter sich hat. Nur der Teil, den Sie mit Sicherheit bis zur gesetzlichen Altersgrenze nicht anfassen, gehört in einen PER. Die Größe jeder Schicht zu bestimmen ist dieselbe Übung wie die Wahl einer sicheren Entnahmerate, nur getrennt je Behälter durchgerechnet. Ein Beispiel ohne Zahlen: Jemand zieht nach Frankreich, eröffnet in den ersten Wochen einen PEA und eine assurance vie mit jeweils einem symbolischen Betrag und lässt danach einfach beide Uhren laufen. Ernsthaft eingezahlt wird erst viele Jahre später. Wenn diese Person aufhört zu arbeiten, sind beide Verträge längst alt genug, Teilentnahmen beenden nichts mehr, und das alte deutsche Depot hält weiterhin alles, was der PEA nie aufgenommen hätte. Der PER, gefüttert in den einkommensstärksten Jahren, bleibt die ganze Brücke über zu. Beide Hüllen haben ihre Aufgabe erfüllt, und keine hätte die der anderen übernehmen können.

Vor der Unterschrift: Kosten und Regeln, die sich bewegen

Die Kosten einer assurance vie kommen in Schichten: eine Gebühr auf jede Einzahlung, eine jährliche Verwaltungsgebühr auf den Vertrag und die Kosten des Fonds in jedem einzelnen Anteil. Online abgeschlossene Verträge verzichten häufig auf die Einzahlungsgebühr, weshalb die französische Finanzpresse so viel Zeit mit dem Vergleich der Vermittler statt der Versicherer verbringt. Deutsche Leser erkennen die Logik aus dem Unterschied zwischen Bruttopolice und Nettopolice und aus der Effektivkostenquote, die im Produktinformationsblatt ausgewiesen wird. Beim PEA zahlen Sie Ordergebühren und eine Depotgebühr, wobei das PACTE-Gesetz deckelt, was ein Anbieter überhaupt verlangen darf. Nichts davon ist spannend, und alles davon arbeitet über die gesamte Laufzeit gegen Ihre Rendite.

Dieser Text nennt bewusst keine Sätze, Obergrenzen, Freibeträge oder Altersgrenzen, denn jede dieser Zahlen kann sich mit einem jährlichen Haushaltsgesetz ändern, und eine veraltete Zahl im Artikel fällt niemandem auf. Die offizielle Quelle für die aktuelle steuerliche Behandlung aller drei Hüllen ist impots.gouv.fr. Die Autorité des marchés financiers beaufsichtigt die französischen Märkte, veröffentlicht verständliche Anlegerinformationen und führt eine Liste nicht zugelassener Anbieter, die vor jeder Kontoeröffnung einen Blick wert ist. Hinter einer assurance vie und einem PER steht immer ein Versicherer, und Versicherer beaufsichtigt in Frankreich die Autorité de contrôle prudentiel et de résolution. Für die deutsche Seite bleiben das Bundesfinanzministerium, der Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de, Ihr zuständiges Finanzamt und bei Anbieterfragen die BaFin zuständig. Prüfen Sie die aktuellen Werte dort oder bei einer qualifizierten Beratung, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Das Nützlichste, was Sie heute tun können, ist kein Produktvergleich. Schreiben Sie zwei Jahreszahlen auf: das Jahr, in dem Ihr eigenes Geld anfangen soll zu zahlen, und das Jahr, in dem der Staat damit anfängt. Der Abstand dazwischen ist der Teil Ihres Lebens, an den ein PER nicht heranreicht. Sobald Sie sehen, wie lang diese Strecke wirklich ist, beantwortet sich die Frage, welche Hülle Sie zuerst eröffnen, fast von allein.

Die Überbrückungsphase mit dem Barista-FIRE-Rechner durchspielen

Zusammenfassung

Wer in Frankreich finanzielle Freiheit anstrebt, wählt zwischen PEA, assurance vie und PER. Welche Hülle vor der Rente auszahlt und was Ihr Depot weiter leistet.


Federico Romaldi

Verfasst von

Federico Romaldi

Mitgründer, Worthmap

Veröffentlicht: 14. August 2026

Federico ist Mitgründer von Worthmap, einer Vermögensplattform für Anleger, die es ernst meinen. Er kommt aus der Softwareentwicklung und ist seit Langem vom Value Investing überzeugt. Worthmap hat er gebaut, um die Lücke zwischen Vermögensübersicht und Anlageanalyse zu schließen.

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Nur zu Bildungszwecken. Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Worthmap ist ein Tool zur Vermögensverfolgung und -analyse, kein registrierter Anlageberater oder Broker-Dealer. Märkte sind mit Risiken verbunden und vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Führen Sie stets Ihre eigene Recherche durch und konsultieren Sie einen qualifizierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.