Asset-Allocation ist die Art und Weise, wie ein Anlageportfolio auf die wichtigsten Anlageklassen aufgeteilt wird, in der Regel Aktien, Anleihen, Liquidität, Immobilien und alternative Anlagen. Sie ist der wesentliche Bestimmungsfaktor für das langfristige Risiko und die langfristige Rendite eines Portfolios, mehr noch als die Auswahl der einzelnen Wertpapiere innerhalb jeder Klasse.
Durchgerechnetes Beispiel
Ein wachstumsorientierter Anleger könnte 80 % Aktien und 20 % Anleihen halten, während eine Person kurz vor dem Ruhestand 40 % Aktien, 50 % Anleihen und 10 % Liquidität halten könnte, um die Volatilität zu verringern.
Warum es wichtig ist
Da die Allocation den Großteil des Verhaltens eines Portfolios bestimmt, ist es wichtiger, die richtige Mischung für Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft zu finden, als die Gewinneraktien auszuwählen. Allokationen verschieben sich mit den Marktbewegungen, weshalb eine regelmäßige Neugewichtung (Rebalancing) erforderlich ist.
Häufig gestellte Fragen
Das hängt von Ihren Zielen, Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Toleranz gegenüber Volatilität ab. Ein längerer Horizont rechtfertigt in der Regel eine höhere Aktiengewichtung; ein kürzerer spricht für mehr Anleihen und Liquidität.