Ein Abzinsungssatz ist der Satz, mit dem ein künftiger Geldbetrag in seinen heutigen Wert umgerechnet wird, und spiegelt den Zeitwert des Geldes sowie das Risiko wider. Je höher der Satz, desto weniger ist ein künftiger Cashflow heute wert. In der Unternehmensbewertung ist der Abzinsungssatz in der Regel der WACC; für Cashflows, die ausschließlich den Aktionären zustehen, sind es die Eigenkapitalkosten.
Durchgerechnetes Beispiel
1.000 $, die in drei Jahren eingehen und mit 8 % abgezinst werden, sind heute 1.000 ÷ (1,08)³ = 794 $ wert.
Warum es wichtig ist
Der Abzinsungssatz ist der stärkste Hebel in jedem DCF: Weit in der Zukunft liegende Cashflows und der Endwert reagieren äußerst empfindlich auf ihn. Aus diesem Grund testen Analysten eine Bandbreite von Sätzen, anstatt sich auf eine einzige Zahl zu verlassen.
Häufig gestellte Fragen
Für die Bewertung eines gesamten Unternehmens ist er das in der Regel. Geht es dagegen um Cashflows, die allein den Aktionären zustehen, tritt an seine Stelle der Satz der Eigenkapitalkosten.