Ein systematischer Investmentplan (SIP) ist eine automatisierte Vereinbarung, in regelmäßigen Abständen – typischerweise monatlich – einen festen Betrag in einen Investmentfonds oder ETF zu investieren. Er ist die strukturierte, automatische Anwendung des Cost-Averaging: Beiträge werden planmäßig abgebucht und investiert, wobei bei fallenden Kursen mehr und bei steigenden Kursen weniger Anteile gekauft werden. SIPs sind besonders für langfristiges, pflegeleichtes Fondssparen beliebt.
Durchgerechnetes Beispiel
Sie richten einen SIP über 200 $ pro Monat ein. Über 4 Monate beträgt der Nettoinventarwert des Fonds 20 $, 25 $, 16 $ und 20 $. Sie kaufen 10, 8, 12,5 und 10 Anteile – 40,5 Anteile für 800 $. Durchschnittskosten = 800 ÷ 40,5 = 19,75 $ pro Anteil.
Warum es wichtig ist
Ein SIP ist wichtig, weil die Automatisierung Konsequenz erzwingt: Sie macht das Sparen zu einer Gewohnheit, die ohne aktive Entscheidungen abläuft, und beseitigt die Versuchung, den Markt zu timen. Der häufige Fallstrick besteht darin, den SIP als für immer „einrichten und vergessen" zu behandeln: Die Beiträge sollten dennoch regelmäßig im Hinblick auf sich änderndes Einkommen und Ziele überprüft werden, und Gebühren sowie Wertentwicklung des zugrunde liegenden Fonds sollten überwacht werden.
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Häufig gestellte Fragen
Im Wesentlichen ja – ein SIP ist die automatisierte, als Produkt angebotene Form des Cost-Averaging, die von Fondsanbietern bereitgestellt wird. Die Strategie ist identisch; der SIP ist der Mechanismus, der sie automatisch ausführt.
Ja. Die meisten SIPs erlauben es, die Beiträge jederzeit ohne Strafgebühr auszusetzen, zu erhöhen, zu senken oder zu kündigen, was sie flexibel macht, wenn sich Ihr Einkommen und Ihre Ziele ändern.