Der Cost-Average-Effekt (DCA) ist die Praxis, in regelmäßigen Abständen einen festen Geldbetrag zu investieren, unabhängig vom Kurs des Vermögenswerts. Da die feste Summe bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile kauft, senkt sie im Laufe der Zeit die durchschnittlichen Kosten je Anteil und macht das Timing des Marktes überflüssig. Sie ist die Disziplin, die hinter den meisten automatischen Spar- und Altersvorsorgeplänen steht.
Durchgerechnetes Beispiel
Sie investieren 3 Monate lang 300 $ pro Monat bei Anteilskursen von 10 $, 15 $ und 12 $. Sie kaufen 30, 20 und 25 Anteile, also insgesamt 75 Anteile für 900 $. Durchschnittskosten = 900 ÷ 75 = 12,00 $ je Anteil, unterhalb des einfachen Durchschnittskurses von (10 + 15 + 12) ÷ 3 = 12,33 $.
Warum es wichtig ist
Der Cost-Average-Effekt ist wichtig, weil er Emotionen und Spekulation aus der Geldanlage entfernt und zu einer stetigen Beteiligung in steigenden wie in fallenden Märkten ermutigt. Die häufige Falle ist, seine Renditen zu überschätzen: In einem überwiegend steigenden Markt schlägt das frühere Investieren einer Einmalsumme in der Regel die zeitliche Streckung. Der Cost-Average-Effekt ist daher am besten als Werkzeug für Disziplin und Risikomanagement zu verstehen, nicht zur Maximierung der Renditen.
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Häufig gestellte Fragen
Historisch betrachtet erzielt das Investieren einer Einmalsumme tendenziell höhere Renditen, weil Märkte häufiger steigen als fallen. Der Cost-Average-Effekt ist im Allgemeinen besser geeignet, um das Risiko zu steuern und das Bedauern zu vermeiden, alles kurz vor einem Abschwung investiert zu haben.
Jedes regelmäßige Intervall funktioniert – wöchentlich, monatlich oder pro Gehaltseingang. Monatlich ist am gebräuchlichsten, weil es sich am Einkommen orientiert; entscheidend ist die Beständigkeit und nicht die genaue Häufigkeit.