Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen dem geschätzten inneren Wert einer Aktie und dem Preis, den du für sie zahlst, ausgedrückt in Prozent. Sie ist der Puffer, der den Anleger schützt, falls sich seine Bewertung als zu optimistisch erweist. Das für das Value Investing zentrale Konzept wurde von Benjamin Graham bekannt gemacht.
Durchgerechnetes Beispiel
Wird der innere Wert einer Aktie auf 100 $ geschätzt und kaufst du zu 70 $, beträgt deine Sicherheitsmarge (100 − 70) ÷ 100 = 30 %.
Warum es wichtig ist
Eine Sicherheitsmarge trägt dem Umstand Rechnung, dass jede Bewertung mit Unsicherheit behaftet ist. Deutlich unter der eigenen Wertschätzung zu kaufen verringert den Schaden durch Prognosefehler und Pech. Graham suchte häufig nach Abschlägen von einem Drittel oder mehr.
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Häufig gestellte Fragen
Es gibt keine feste Regel, doch viele Value-Investoren suchen einen Abschlag von mindestens 20 %–30 % zum inneren Wert, mit größeren Puffern bei riskanteren oder schwerer prognostizierbaren Unternehmen.