Die Dividendenrendite ist die jährliche Dividende, die eine Aktie je Anteil zahlt, geteilt durch ihren aktuellen Aktienkurs, ausgedrückt in Prozent. Sie zeigt einem Anleger, wie viel Bareinkommen eine Aktie im Verhältnis zu ihrem Marktpreis abwirft, unabhängig von etwaigen Kursgewinnen. Die Rendite steigt, wenn der Kurs fällt, und fällt, wenn der Kurs steigt; sie ist daher ein schnelles Maß für den Einkommensertrag einer Aktie zum heutigen Preis.
Durchgerechnetes Beispiel
Eine Aktie notiert bei 50 $ und zahlt eine jährliche Dividende von 2,00 $ je Anteil. Dividendenrendite = jährliche Dividende ÷ Aktienkurs = 2,00 $ ÷ 50 $ = 0,04 = 4 %.
Warum es wichtig ist
Die Dividendenrendite hilft einkommensorientierten Anlegern, den Barertrag verschiedener Aktien auf einen Blick zu vergleichen. Die häufige Falle ist die „Renditefalle": Eine ungewöhnlich hohe Rendite spiegelt oft einen fallenden Aktienkurs wider und keine Großzügigkeit und kann ein Signal dafür sein, dass der Markt eine Kürzung der Dividende erwartet. Prüfen Sie stets, ob die Ausschüttung tragfähig ist, bevor Sie einer hohen Rendite nachjagen.
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Häufig gestellte Fragen
Nicht zwangsläufig. Eine sehr hohe Rendite kann ein Warnsignal dafür sein, dass der Aktienkurs gefallen ist, weil Anleger eine Kürzung der Dividende erwarten. Eine moderate, gut gedeckte Rendite ist oft verlässlicher als eine extreme.
Die Dividendenrendite vergleicht die Dividende mit dem Aktienkurs und misst den Einkommensertrag. Die Ausschüttungsquote vergleicht die Dividende mit dem Gewinn und misst, wie viel des Gewinns ausgeschüttet wird.