Eine Basiswährung ist die Referenzwährung, in der der Wert eines Portfolios, eines Kontos oder eines Finanzergebnisses ausgedrückt wird. In einer Devisennotierung ist sie die erste Währung des Paares (jene, die bewertet wird), während die zweite die Kurswährung ist. Die Basiswährung ermöglicht es Ihnen, in verschiedenen Währungen denominierte Positionen mit einem einzigen, einheitlichen Maßstab zu vergleichen.
Durchgerechnetes Beispiel
Ihre Basiswährung ist der Euro. Sie halten 10.000 US-Dollar und der EUR/USD-Kurs beträgt 1,08 (1 Euro = 1,08 Dollar). Umgerechnet in die Basiswährung: 10.000 ÷ 1,08 = 9.259,26 €. Ausgedrückt in Ihrer Basiswährung ist die Position rund 9.259 € wert.
Warum es wichtig ist
Die Wahl einer einzigen Basiswährung ist entscheidend für die Messung der realen Renditen, denn Gewinne aus einem ausländischen Vermögenswert können durch Wechselkursbewegungen aufgezehrt (oder verstärkt) werden. Ein häufiger Fehler besteht darin, Positionen in ihren jeweiligen Landeswährungen ohne Umrechnung zu vergleichen, was das Wechselkursrisiko verschleiert und es unmöglich macht, die tatsächliche Wertentwicklung des Portfolios zu beurteilen.
Häufig gestellte Fragen
In einem Währungspaar wie EUR/USD ist die Basiswährung die erste (EUR) und die Kurswährung die zweite (USD). Der Kurs gibt an, wie viele Einheiten der Kurswährung einer Einheit der Basiswährung entsprechen.
Die meisten Anlegerinnen und Anleger verwenden die Währung, in der sie leben und ausgeben, da dies die Währung ist, in der sich ihre reale Kaufkraft und ihre künftigen Verbindlichkeiten bemessen.